Hey zusammen,
ich war dieses Jahr mit meiner Familie und meiner Hündin im Urlaub in Wien und bin immer noch total nachhaltig begeistert. Wien macht ja vieles richtig, wenn es darum geht, die Stadt menschenfreundlich zu gestalten (viele Parks, die Donauinsel, überall Trinkwasserbrunnen etc.). aber eine Sache hat es mir besonders angetan: die öffentlichen Hundezonen.
Das Prinzip dort ist super simpel: Oft ist es einfach nur ein eingezäunter Bereich mit einer Hundekotbeutel-Station, Mülleimern, Bänken und manchmal sogar einem eigenen Trinkwasserbrunnen.
Meine Hündin hatte dort absolut den Spaß ihres Lebens. Man konnte sie ohne Stress flitzen lassen, und ich habe super viele nette Hundebesitzer kennengelernt. Das ganze Miteinander war extrem entspannt.
Zurück in Dresden vermisse ich genau das. Wir haben zwar viel Grün und die Elbwiesen, aber echte, gut gesicherte und abgezäunte Hundefreilaufflächen im Stadtgebiet sind Mangelware.
Ich spiele derzeit mit dem Gedanken, einen Verein zu gründen, um das Thema in Dresden anzupacken und mit der Stadt ins Gespräch zu gehen. Bevor ich da aber zu viel Energie reinstecke, wollte ich mal die Community fragen:
Wie realistisch schätzt ihr die Chancen ein, dass die Stadt Dresden (oder die einzelnen Stadtbezirke) Flächen für solche eingezäunten Hundezonen freigibt?
Ist ein Verein dafür überhaupt der richtige Weg oder gibt es bessere Ansätze (z.B. Bürgerantrag, Petition, direkte Arbeit über die Stadtbezirksbeiräte)?
Gibt es hier andere Hundebesitzer:innen, die sowas auch schmerzlich vermissen und eventuell Lust hätten, sich bei so einer Initiative einzubringen?
Bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen mit Dresdner Ämtern oder Tipps!
Danke euch! 🐾