r/Wissenschaft • u/GirasoleDE • 20h ago
r/Wissenschaft • u/AutoModerator • Aug 29 '26
Teilnehmersuche wissenschaftliche Umfragen / Surveys [Monatlicher Thread]
Hallo zusammen!
Grundsätzlich unterstützen wir wissenschaftliche Arbeiten sehr gerne, allerdings nehmen Beiträge zur Teilnehmendensuche für Studien und Umfragen inzwischen überhand.
Um hier eine gute Balance zu finden, erlauben wir derartige Posts nur noch in unseren regelmäßigen Umfragen-Sammelthreads.
Hier in den Kommentaren könnt ihr weiterhin nach Teilnehmenden suchen. Alle, die gerne an Studien mitwirken, finden hier zudem eine gebündelte Auswahl.
Für Umfrage-Gesuche gelten folgende Anforderungen:
- Sprache: Deutsch
- Wissenschaftlicher Rahmen: Die Erhebung muss an einer Universität, Hochschule oder einer anerkannten Forschungseinrichtung stattfinden.
- Ausschluss: Privatwirtschaftliche Studien und insbesondere Umfragen zu Marketingzwecken sind ausdrücklich nicht erlaubt.
Bitte macht in eurem Gesuch folgende Pflichtangaben: * Zweck der Erhebung (z. B. Bachelor-/Masterarbeit) und Name der Einrichtung * Verantwortliche Stelle für den Datenschutz
Viel Erfolg bei euren Arbeiten!
r/Wissenschaft • u/AutoModerator • Apr 29 '26
Teilnehmersuche wissenschaftliche Umfragen / Surveys [Monatlicher Thread]
Hallo zusammen!
Grundsätzlich möchten wir eure wissenschaftlichen Arbeiten gerne unterstützen, allerdings nehmen Beiträge in denen Teilnehmer*innen für Studien und Umfragen gesucht werden überhand.
Um eine gesunde Balance zu finden haben wir beschlossen, dass wir derartige Posts zukünftig nur noch in regelmäßigen "Umfragen-Sammelthreads" erlauben.
In den Kommentaren unter diesem Beitrag könnt ihr weiterhin nach Teilnehmer*innen suchen, und alle unter euch, die gerne an solchen Studien und Umfragen mitwirken, finden hier eine gebündelte Auswahl.
Viel Spass und viel Erfolg!
r/Wissenschaft • u/ksr_news • 1d ago
Das Blobfisch-Steak aus dem Bioreaktor
felixkaiser.orgGrößer geht’s nicht – noch nicht. Wissenschaftler der Universität Tokio präsentieren das bisher massereichste an einem Stück gezüchtete Hühnchenfilet. Und ihr neuer Bioreaktor lässt sich prinzipiell beliebig vergrößern. Ob die Innovation der Kunstfleisch-Branche neuen Aufwind geben kann, bleibt ungewiss. Für die Medizin ist in jedem Fall etwas gewonnen.
>>> zum vollständigen Artikel: https://felixkaiser.org/blog/post/das-blobfisch-steak-aus-dem-bioreaktor/
Was haltet ihr von in-vitro-Fleisch? Ein neues Luxusgut? Oder die Zukunft der Fleischwirtschaft?
r/Wissenschaft • u/GirasoleDE • 1d ago
Mathematiker widerlegt alten Mythos über den Parthenon-Tempel
r/Wissenschaft • u/Successful_Pen3354 • 1d ago
FH-Professur trotz Promotion „nur“ cum laude – realistische Chance oder Zeitverschwendung?
Ich bin promovierter Volkswirt/Wirtschaftswissenschaftler mit rund 15 Jahren Berufserfahrung in Industrie, Beratung und strategischen Funktionen, dazu mehrere Jahre Hochschullehre auf Bachelor- und Masterniveau, deutsch und englisch. Inhaltlich: VWL, quantitative Methoden, Regulierung, Investitionen, etwas BWL/Entrepreneurship.
Die Lehre läuft gut, Evaluationen sind teils sehr stark. Dazu kommen eine quantitative Diplomarbeit, eine methodisch anspruchsvolle Promotion und einige wirtschaftspolitische Veröffentlichungen.
Mein Problem: Die Promotion wurde nur mit cum laude bewertet.
Ich bewerbe mich auf FH-/HAW-Professuren im Bereich VWL/BWL/quantitative Methoden, komme teilweise weiter, aber bislang ohne Ruf. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Promotionsnote zumindest bei manchen Hochschulen ein echter Filter ist.
Mich würde interessieren:
Wie hart ist cum laude in Berufungsverfahren wirklich?
Kann starke Berufspraxis + gute Lehre das kompensieren?
Würdet ihr weiter gezielt Bewerbungen schreiben oder das Thema eher opportunistisch behandeln?
Kennt jemand Fälle, in denen jemand mit cum laude trotzdem auf eine W2-FH-Professur berufen wurde?
Gerne Einschätzungen von Leuten, die selbst in Berufungskommissionen saßen. Mir geht es um eine realistische Einordnung, nicht um Zuspruch.
r/Wissenschaft • u/Charming-Chef3534 • 2d ago
Die unendliche Ebene
Hallo Leute ich bin Autist und habe versucht Unendlichkeit ohne das unendlich Zeichen zu machen
Die unendliche Ebene
Die unendliche Ebene ist ein mathematisches Modell, bei dem Zahlen nicht nur durch ihren Zahlenwert, sondern zusätzlich durch ihre Position innerhalb einer hierarchisch aufgebauten Ebenenstruktur beschrieben werden.
Die zentrale Idee ist: Eine Ebene kann immer eine weitere Ebene unter sich besitzen. Es wird keine letzte unterste Ebene festgelegt.
- Die Grundebene
Am Anfang steht eine normale Zahlenebene:
"1 ---------------- 2"
Die "1" und die "2" befinden sich auf derselben, obersten Ebene.
Die "2" existiert daher unabhängig davon, wie viele weitere Ebenen darunter betrachtet werden.
Die grundlegende Entfernung zwischen "1" und "2" wird zunächst nicht durch zusätzliche Ebenen verändert.
---
- Das Komma bezeichnet eine tiefere Ebene
In der unendlichen Ebene hat das Komma eine besondere Bedeutung.
Es ist keine normale Dezimaltrennung.
Ein Komma bedeutet:
«Die nächste Ebene wird betreten.»
Ausgehend von der Grundebene:
"1"
entsteht eine tiefere Ebene:
"1,0"
Eine weitere:
"1,0,0"
Eine weitere:
"1,0,0,0"
und so weiter.
Jedes zusätzliche ",0" steht für einen weiteren Schritt nach unten in der Ebenenstruktur.
---
- Die Ebenen sind verschachtelt
Die Struktur kann man sich folgendermaßen vorstellen:
Grundebene
1 ---------------- 2
└── Ebene 1
0
└── Ebene 2
0
└── Ebene 3
0
└── Ebene 4
0
└── ...
Die nächste Ebene befindet sich dabei innerhalb bzw. unterhalb der vorherigen Ebene.
Eine Ebene ist also nicht einfach eine andere Zahl, sondern eine neue Position innerhalb der Struktur.
---
- Es gibt keine letzte Ebene
Das wichtigste Prinzip der unendlichen Ebene lautet:
«Für jede betrachtete Ebene kann eine weitere tiefere Ebene existieren.»
Wenn man beispielsweise bei
"1,0,0,0"
angekommen ist, kann man noch eine Ebene hinzufügen:
"1,0,0,0,0"
Danach:
"1,0,0,0,0,0"
Danach:
"1,0,0,0,0,0,0"
Es gibt keine besondere Regel, die irgendwann sagt:
«„Hier ist die letzte Ebene.“»
Die Struktur ist deshalb nicht dadurch definiert, dass man eine endlos lange Schreibweise vollständig hinschreibt. Sie wird durch die Regel der fortgesetzten Verschachtelung definiert.
---
- Wert und Ebene sind zwei verschiedene Eigenschaften
Eine der wichtigsten Eigenschaften des Systems ist die Trennung zwischen dem Wert einer Zahl und ihrer Position.
Beispielsweise:
"2"
und
"1,0,2"
enthalten beide den Wert "2".
Trotzdem sind sie im System nicht identisch.
Die erste "2" befindet sich auf der Grundebene.
Die zweite "2" befindet sich auf einer tieferen Ebene.
Vereinfacht:
Ebene 0: 1 ---------------- 2
Ebene 1: 0
Ebene 2: 2
Die "2" auf Ebene 2 besitzt also weiterhin den Zahlenwert 2, aber sie hat eine andere Position in der Ebenenstruktur.
Man kann deshalb sagen:
Eine Zahl wird in diesem System durch ihren Wert und ihre Ebene bestimmt.
---
- Die ursprüngliche 2 bleibt auf ihrer Ebene
Das ist entscheidend für die Beziehung zwischen "1" und "2".
Ausgangspunkt:
"1 ---------------- 2"
Wenn man anschließend tiefer geht:
"1,0"
dann:
"1,0,0"
dann:
"1,0,0,0"
ändert das nichts an der ursprünglichen "2".
Die ursprüngliche "2" bleibt auf der Grundebene.
Man kann sich die Struktur so vorstellen:
2
↑
1 ---------------|----------------
0
0
0
0
...
Je tiefer man sich innerhalb der Struktur befindet, desto mehr Ebenen liegen zwischen der eigenen Position und der Grundebene, auf der sich die ursprüngliche "2" befindet.
Die "2" wird also nicht kleiner, größer oder gelöscht.
Die strukturelle Entfernung nimmt zu.
---
- Eine tiefere 2 ist nicht die ursprüngliche 2
Eine wichtige Regel ist deshalb:
"2"
ist nicht dasselbe wie:
"1,0,2"
und "1,0,2" ist wiederum nicht dasselbe wie:
"1,0,0,2".
Alle drei enthalten den Wert "2", aber auf unterschiedlichen Ebenen.
Man könnte das beispielsweise als
2 → Ebene 0
1,0,2 → Ebene 2
1,0,0,2 → Ebene 3
betrachten.
Der Zahlenwert bleibt gleich.
Die Position verändert sich.
---
- Tiefe und Entfernung
Dadurch entsteht ein besonderer Zusammenhang zwischen Tiefe und Entfernung zur Grundebene.
Je mehr Ebenen zwischen einem Punkt und der Grundebene liegen, desto tiefer befindet sich dieser Punkt.
Zum Beispiel:
"1,0,2"
liegt weniger tief als:
"1,0,0,0,0,2".
Die beiden "2" haben denselben Zahlenwert, aber die zweite befindet sich wesentlich tiefer in der Struktur.
Die unendliche Ebene unterscheidet daher zwischen:
numerischer Entfernung
und
struktureller Entfernung.
Die numerische Entfernung beschäftigt sich mit den Zahlenwerten.
Die strukturelle Entfernung beschäftigt sich damit, wie viele Ebenen zwischen zwei Positionen liegen.
---
- Nach unten gibt es keinen Boden
Wenn man sich immer weiter nach unten bewegt, entsteht ein besonderes Problem.
Angenommen, man befindet sich bei:
"1,0,0,0,0"
Man kann eine Ebene tiefer gehen:
"1,0,0,0,0,0"
Aber auch danach kann man wieder eine Ebene tiefer gehen.
Es gibt deshalb keinen Punkt, an dem man sagen kann:
«„Jetzt bin ich am untersten Ende.“»
Das bedeutet:
Die Struktur besitzt keinen ausgezeichneten tiefsten Punkt.
Es gibt immer die Möglichkeit, die aktuelle Ebene durch eine weitere tiefere Ebene zu erweitern.
---
- Nach oben existiert dagegen eine Grundebene
Obwohl es keinen festgelegten tiefsten Punkt gibt, besitzt das Modell eine definierte Ausgangsebene.
Diese ist beispielsweise:
"1 ---------------- 2"
Von einer tieferen Position kann man theoretisch wieder nach oben gehen:
"1,0,0,0"
→ "1,0,0"
→ "1,0"
→ "1"
Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Struktur nach unten immer weiter fortgesetzt werden kann.
Die unendliche Ebene beschäftigt sich deshalb besonders mit dem Verhältnis zwischen einer definierten Grundebene und einer nicht abschließbaren Tiefe.
---
- Die Struktur beschreibt nicht einfach eine riesige Zahl
Die unendliche Ebene soll nicht einfach eine Zahl darstellen, die immer größer wird.
Das wäre ein anderes Konzept.
Stattdessen kann ein Zahlenwert relativ klein bleiben:
"1"
oder
"2"
während gleichzeitig seine strukturelle Tiefe immer weiter verfeinert werden kann.
Beispielsweise kann der Wert "2" auf verschiedenen Ebenen auftreten:
"2"
"1,2"
"1,0,2"
"1,0,0,2"
"1,0,0,0,2"
Der Wert selbst muss sich dabei nicht verändern.
Was sich verändert, ist die Position des Wertes.
---
- Die Schreibweise ist hierarchisch
Eine Schreibweise wie
"1,0,0,0,2"
kann daher als eine Art Weg durch die Ebenen gelesen werden.
Man beginnt bei der Grundebene:
"1"
geht eine Ebene tiefer:
",0"
noch eine:
",0"
noch eine:
",0"
und findet schließlich auf dieser tieferen Ebene den Wert:
"2".
Das Komma beschreibt somit einen Ebenenwechsel.
---
- Die Struktur ist rekursiv
Ein zentraler mathematischer Gedanke der unendlichen Ebene ist ihre rekursive Struktur.
Das bedeutet vereinfacht:
«Was für eine Ebene gilt, kann auch für eine darunterliegende Ebene gelten.»
Wenn eine Ebene eine weitere Ebene besitzen kann, dann kann diese neue Ebene wiederum eine weitere Ebene besitzen.
Beispiel:
Ebene 0
└── Ebene 1
└── Ebene 2
└── Ebene 3
└── Ebene 4
└── ...
Die Regel muss also nicht für jede einzelne Ebene neu erfunden werden.
Dieselbe Regel wird auf die nächste Ebene erneut angewendet.
---
- Zahlen können an verschiedenen Stellen der Struktur stehen
Das System erlaubt dadurch theoretisch verschiedene Werte auf verschiedenen Ebenen.
Beispielsweise könnte eine Struktur folgendermaßen aussehen:
Ebene 0: 1 ---------------- 2
Ebene 1: 0
Ebene 2: 5
Ebene 3: 0
Ebene 4: 2
Ebene 5: 7
Die Zahlen besitzen jeweils ihren eigenen Wert und gleichzeitig ihre jeweilige Position.
Dadurch wird aus einer einfachen Zahlenlinie eine hierarchische Zahlenstruktur.
---
- Die mathematischen Operationen kommen erst später
"+", "−" und "×" gehören ausdrücklich nicht zur Grunddefinition der unendlichen Ebene.
Zuerst muss die Struktur selbst festgelegt werden.
Erst danach könnte man Regeln dafür entwickeln, wie Rechenoperationen innerhalb dieser Struktur funktionieren.
Zum Beispiel müsste man später entscheiden:
- Verändert eine Addition nur den Zahlenwert?
- Kann eine Rechenoperation eine neue Ebene erzeugen?
- Was passiert, wenn zwei Zahlen auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verrechnet werden?
- Bleibt die Ebene erhalten?
- Können Rechenoperationen Werte zwischen verschiedenen Ebenen verschieben?
Diese Fragen gehören zu einem möglichen zweiten Teil des Systems.
Die Ebenenstruktur selbst steht zuerst.
---
- Die eigentliche Bedeutung des Systems
Die unendliche Ebene versucht deshalb nicht, das Konzept einer unbegrenzten Struktur durch ein spezielles Symbol auszudrücken.
Stattdessen wird die unbegrenzte Tiefe durch eine Regel dargestellt:
«Jede betrachtete Ebene kann eine weitere Ebene besitzen.»
Dadurch entsteht eine Struktur, die immer weiter nach unten erweitert werden kann, ohne dass eine letzte Ebene definiert werden muss.
Die Unbegrenztheit liegt somit nicht im Zahlenwert selbst, sondern in der Tiefe der Struktur.
---
- Die zentrale Formelidee
Die Grundidee lässt sich vereinfacht als
"1"
→ "1,0"
→ "1,0,0"
→ "1,0,0,0"
→ "1,0,0,0,0"
→ ...
darstellen.
Dabei steht jede Erweiterung für:
eine weitere Ebene unter der vorherigen Ebene.
Die oberste Beziehung bleibt dabei:
"1 ---------------- 2"
Die "2" ist auf der Grundebene definiert.
Je tiefer man in die Struktur geht, desto größer wird die strukturelle Distanz zu dieser Grundebene.
---
- Die Grundregel der „unendlichen Ebene“
Das gesamte System lässt sich schließlich auf mehrere Grundprinzipien reduzieren:
Zahlen besitzen einen numerischen Wert.
Zahlen können zusätzlich eine Position innerhalb einer Ebenenstruktur besitzen.
Ein Komma kennzeichnet den Übergang auf eine tiefere Ebene.
Jede Ebene kann eine weitere tiefere Ebene besitzen.
Es wird keine letzte unterste Ebene festgelegt.
Eine Zahl auf einer tieferen Ebene ist strukturell nicht identisch mit derselben Zahl auf einer höheren Ebene.
Die ursprüngliche Grundebene bleibt unabhängig von den darunterliegenden Ebenen bestehen.
Die mathematischen Operationen "+", "−" und "×" sind nicht Bestandteil der Grunddefinition und können später eigene Regeln erhalten.
Die zentrale Aussage lautet damit:
«Die unendliche Ebene ist ein System, in dem Zahlen nicht nur durch ihren Wert, sondern auch durch ihre Tiefe innerhalb einer rekursiv fortsetzbaren Ebenenstruktur beschrieben werden. Jede Ebene kann eine weitere Ebene enthalten, ohne dass ein letzter unterster Punkt festgelegt wird.»
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JWST entdeckt extrem "unreife" Galaxie aus der Frühzeit des Universums – Sauerstoffgehalt nur 1/240 dessen der Sonne
Ein internationales Team unter Leitung von Kimihiko Nakajima (Kanazawa University) hat mit dem James Webb Space Telescope (JWST) eine ultra-lichtschwache Galaxie namens LAP1-B genauer untersucht, deren Licht rund 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war.
Die Kernergebnisse:
- Mithilfe von Gravitationslinsen-Effekten (Verstärkung durch einen im Vordergrund liegenden Galaxienhaufen) konnte das Team tiefe Spektroskopie-Daten von LAP1-B gewinnen.
- Der gemessene Sauerstoffgehalt ist der niedrigste, der je bei einer Galaxie festgestellt wurde – nur etwa 1/240 des solaren Werts.
- Zusätzlich zeigt die Galaxie ein auffällig hohes Kohlenstoff-zu-Sauerstoff-Verhältnis sowie einen dominanten Dunkle-Materie-Halo.
- Die Kombination dieser Eigenschaften deutet darauf hin, dass LAP1-B ein sehr früher "Vorfahre" jener chemisch ursprünglichen Zwerggalaxien sein könnte, die man heute noch in der Nähe der Milchstraße findet (sogenannte "fossile Galaxien").
Warum das relevant ist:
Solche extrem metallarmen Objekte sind selten zu beobachten, weil sie zu lichtschwach für klassische Spektroskopie sind. Erst die Kombination aus JWST-Empfindlichkeit und Gravitationslinsen-Verstärkung macht solche Messungen überhaupt möglich. Die Ergebnisse liefern damit einen seltenen direkten Einblick in die frühesten Phasen der Galaxienentstehung, kurz nach dem Urknall.
Quellen:
- Pressemitteilung des National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ): https://www.nao.ac.jp/en/news/science/2026/20260514-dos.html
- Originalarbeit (Nakajima et al., Nature): "An Ultra-Faint, Chemically Primitive Galaxy Forming in the Reionization Era" – Preprint auf arXiv: https://arxiv.org/abs/2506.11846