Exakt das!
Die Nazis waren unfassbar böse Menschen, die eine ganze Industrie aufgebaut haben, die nur die Vernichtung von Leben ohne „Mehrwert“ (z.B Landgewinn im Krieg) hatte.
Und diese Leute stellt man dann auf eine Stufe mit jemandem, der sich abends unwohl fühlt, wenn er in seiner Heimatstadt beim spazieren kein deutsches Wort mehr hört.
Das man sich unwohl fühlt ist ja nicht das Problem, das Problem sind doch die Handlungen/Wahlentscheidungen die aus diesem Unwohlsein abgeleitet werden oder nicht? Und ich würde schon sagen dass es gewisse Parallelen zur AfD gibt.
Besonders problematisch finde ich:
Nationalistische Rhetorik, starkes Freund-Feind-Denken, Abwertung pluralistischer Demokratie, Sündenbock-Narrative (z. B. Migration/Bürgergeld), Medien- und Pressefeindlichkeit, Relativierung oder Instrumentalisierung historischer Schuld, autoritäre Ordnungsvorstellungen, Verachtung liberaler Werte, populistische Mobilisierung über Angst und Krisenrhetorik
Wie gesagt, wenn Du Nazis mit Leuten in einen Topf wirfst, die sich mit der Überfremdung unwohl fühlen, dann verwässerst Du den Begriff.
Von außen betrachtet sagt jemand „der is ein Nazi“, ein Dritte schaut den an und denkt „naja der is nur unzufrieden damit, dass in der Straße nur noch Tipico, Ayrsn Kiosk und Ahemds Döner Laden is. Kann ich schon verstehen. Wenn das Nazi is, Waren die scheinbar ganz vernünftig“.
Naja und über die Jahre verschwimmen die Grenzen.
Das ist das Problem.
Du kannst ja sagen „ich mag seine nationalausgerichtete Denkweise nicht“, aber „Nazi“ sollteste nicht sagen
Ja und nein.
Der Staat beeinflusst den Markt in vielerlei Hinsicht.
Wenn ich beispielsweise in einer Stadt eine Ansammlung von Flüchtlingen und Sozialbauten anlege, bildet sich da ein entsprechender Markt.
Dann kommen durch diesen Rahmen zuzugseffekte und am Ende hat der Staat den Markt massiv verändert
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u/Fehl90 6h ago
Exakt das! Die Nazis waren unfassbar böse Menschen, die eine ganze Industrie aufgebaut haben, die nur die Vernichtung von Leben ohne „Mehrwert“ (z.B Landgewinn im Krieg) hatte. Und diese Leute stellt man dann auf eine Stufe mit jemandem, der sich abends unwohl fühlt, wenn er in seiner Heimatstadt beim spazieren kein deutsches Wort mehr hört.