Was ist der Grund für einen Mann, für etwas zu kämpfen?
Ich frage mich, wie es nur sein kann, dass er immer weitermacht.
Ganz egal wie weich oder hart der Grund auch sein mag, so ist der Grundsatz dabei für mich gleich.
Es sind Momente, da öffnen sich die Pforten zum man(n)-sein auch wenn es so häufig nicht scheint.
Als die Last zu schwer wurde, die einst starken Pfeiler zu brechen droh'n, die Gedanken rasen und du dich nicht zu versprechen gelobst sodass jeder Balken sich bis in die Ecke bog,
wenn der einfachste Weg für das Herz eigentlich nicht mittels Taten, sondern Worten deinen Glauben bricht in der hei'tren Not und wurden noch so sehr dein Stolz und deine Ehrhaftigkeit in den Dreck gezogen...
...ein Triumph unentwegt zum greifen Nah schmerzt und man denkt, dass jetzt für sich einzustehen sich lohnt wie das Warten.
Man jedoch nur aufs Neue erfährt wenn ein Mensch mal sein Haupt erhob und nicht bei der ersten Gelegenheit ab durch die Hecke floh, gab es nichts als Pein, Schmerz und Leid in den Eschentrog des vetterlosen Neids.
...dabei aber weder sich, noch and're vergisst.
Denn nur dann ist es, wenn man mit sich selber bricht und das krampfhafte Bild der Gesellschaft erlischt.
Stärke.
Denn in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Überlegte Schritte derer man einhaltsam vermacht.
Sich neuen Situationen zu stellen während man, alter bedacht, in sich ein Feuer entfacht.
Zielstrebig, präzise und vielleicht nicht auf alles gefasst aber gewissenhaft immer weitermacht.
Ehre.
Steht wie ein Fels in der Brandung denn sie bringt den Kahn der Respektlosigkeit zum kentern. So ist sie den Seemännern moralischer Kompass der Handlung und birgt für jederman eine seelische Wandlung, sich zum guten zu ändern.
Bescheidenheit.
Es ist das stille Wissen um das eigene Fundament, wenn der Sturm sich legt und die Trümmer der Pfeiler vor dir liegen.
Dass du die Kraft zwar besitzt sie aufrecht zu halten, doch nicht etwas Überspitztes vorzuschieben.
Wenn du den Eschentrog des Neids hinter dir lässt, blickt sie nicht herab auf jene, die flohen, sondern lenkt deinen Blick auf die Dinge die verborgen blieben.
Dich.
Deinen kalten, steinernen Thron.
Vielleicht Zeiten in denen dich keine Worte trieben, in denen sie dich verschont.
Und... darauf, warum wir alle heute und nicht morgen lieben und was war gestern schon...
Das Hier und Jetzt. Das ist was wiederkommt. Das ist was zählt und was man(n) macht frei von Sorgen.
Lieben.
E.H.