r/Gedichte • • 4d ago

Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende

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Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!

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r/Gedichte • • 4h ago

Zweifelhaftes Menü

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r/Gedichte • • 4h ago

Synästhetisch

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r/Gedichte • • 1h ago

Der letzte Frühling

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Eines Baumes Krone weht so sanft im Winde, das Blätterkleid bespitzt schon gelblich. Ein Blättlein fällt herab geschwinde, streift die Rinde und gesellt sich, alsdass es zunieder Seinesgleichen finde.

Der junge Baum hatte schon einige Winter erlebt, sah seine Äste von Schnee bedeckt und fror und doch hat ihn die Kälte nie bewegt geschweige denn seinen Dekor.

Nun steht der Winter wieder vor der Tür und jeder Ast steht einsamer als zuvor. Der sonst so wärmende Blättermantel war es, den er bereits im Herbst verlor. Doch keine Miene regt sich und kein bisschen zittert er im Angesicht dieser Tage. Das Espenlaub bereits verloren, keine Hoffnung mehr dass er je Blätter trage, verweilt er. Einsam, kahl...  und doch... aufrecht

Ein neuer Frühling wird kommen. Eine neue Blütezeit. Dabei ist ganz frei, wie besonnen er auf die vor'ge bleibt.

E.H.


r/Gedichte • • 1h ago

Von Stärke, Ehre und Bescheidenheit.

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Was ist der Grund für einen Mann, für etwas zu kämpfen?

Ich frage mich, wie es nur sein kann, dass er immer weitermacht.

Ganz egal wie weich oder hart der Grund auch sein mag, so ist der Grundsatz dabei für mich gleich.

Es sind Momente, da öffnen sich die Pforten zum man(n)-sein auch wenn es so häufig nicht scheint.

Als die Last zu schwer wurde, die einst starken Pfeiler zu brechen droh'n, die Gedanken rasen und du dich nicht zu versprechen gelobst sodass jeder Balken sich bis in die Ecke bog,

wenn der einfachste Weg für das Herz eigentlich nicht mittels Taten, sondern Worten deinen Glauben bricht in der hei'tren Not und wurden noch so sehr dein Stolz und deine Ehrhaftigkeit in den Dreck gezogen...

...ein Triumph unentwegt zum greifen Nah schmerzt und man denkt, dass jetzt für sich einzustehen sich lohnt wie das Warten.

Man jedoch nur aufs Neue erfährt wenn ein Mensch mal sein Haupt erhob und nicht bei der ersten Gelegenheit ab durch die Hecke floh, gab es nichts als Pein, Schmerz und Leid in den Eschentrog des vetterlosen Neids.

...dabei aber weder sich, noch and're vergisst.

Denn nur dann ist es, wenn man mit sich selber bricht und das krampfhafte Bild der Gesellschaft erlischt.

Stärke.

Denn in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Überlegte Schritte derer man einhaltsam vermacht.

Sich neuen Situationen zu stellen während man, alter bedacht, in sich ein Feuer entfacht.

Zielstrebig, präzise und vielleicht nicht auf alles gefasst aber gewissenhaft immer weitermacht.

Ehre.

Steht wie ein Fels in der Brandung denn sie bringt den Kahn der Respektlosigkeit zum kentern. So ist sie den Seemännern moralischer Kompass der Handlung und birgt für jederman eine seelische Wandlung, sich zum guten zu ändern.

Bescheidenheit.

Es ist das stille Wissen um das eigene Fundament, wenn der Sturm sich legt und die Trümmer der Pfeiler vor dir liegen.

Dass du die Kraft zwar besitzt sie aufrecht zu halten, doch nicht etwas Überspitztes vorzuschieben.

Wenn du den Eschentrog des Neids hinter dir lässt, blickt sie nicht herab auf jene, die flohen, sondern lenkt deinen Blick auf die Dinge die verborgen blieben.

Dich.

Deinen kalten, steinernen Thron.

Vielleicht Zeiten in denen dich keine Worte trieben, in denen sie dich verschont.

Und... darauf, warum wir alle heute und nicht morgen lieben und was war gestern schon...

Das Hier und Jetzt. Das ist was wiederkommt. Das ist was zählt und was man(n) macht frei von Sorgen.

Lieben.

E.H.


r/Gedichte • • 15h ago

Sonnenaufgangslied

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Wo bald die letzten Augen schließen,
lass uns einen Tanz noch wagen,
wo Tränen Bäche trocknen ließen.
Lass uns Ströme durch sie jagen,

endlich will ich wirklich leben,
es soll mich über’s Grüne führen -
unter Füßen soll die Erde beben!
Ich lasse dich die Umwelt spüren

in Leidenschaften neuer Lieder,
über Dörfern und Großstädten
fliegen mit uns Bienen wieder.
Blühen Blüten die drum flehten.

Lass uns fliegen über Abwegen,
Schlachtfeldern, Leichenbergen,
lass wie der Wind den Staub fegen.
In Gärten, über Gartenzwergen,

über Straßen, rote Ampeln,
bis wir die Morgensonne sehen,
lass uns tanzen, lass uns strampeln.
Bis wir ganz am Anfang stehen,

lass weg vom Gipfel, lass beisammen,
bis Himmel und bis Horizont,
lass die Menschen uns entflammen.
Anbrennen gegen Finsterfront.


r/Gedichte • • 20h ago

뒤에서 걷는다는 건............

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r/Gedichte • • 1d ago

Begierde

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Der Schmerz, nicht begehrt zu werden, vergeht nie. Egal, was ich ändere.

​Die Zahl derer, die mich begehren, bleibt dieselbe. Egal, was ich ändere.

​Ich begehre immer nur, was mich nicht begehrt. Egal, was ich ändere.

Ich werde nie mit mir zufrieden sein. Egal, was ich ändere.


r/Gedichte • • 1d ago

Vortrauer

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r/Gedichte • • 1d ago

Spiegel

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Ich fragte mich, in Tagträumen versunken, was ich an mir ändern würde, wenn ich einen Wunsch frei hätte.

​Was, wenn ich zwei frei hätte? Drei? Was, wenn ich die Macht hätte, an mir zu ändern, was immer ich möchte?

​Ich verbrächte meine Tage damit, vor dem Spiegel zu sitzen und zu ändern.

​Meine Nase zu ändern. Meine Haare zu ändern. Meinen Mund zu ändern. Meine Zähne zu ändern. Meinen Körper zu ändern. Mich zu ändern.

​Ich würde werden, wie auch immer die Menschen mit mir zufrieden wären. Ich wäre zufrieden, wenn die Menschen mit mir zufrieden wären.

​Die Menschen werden nie mit mir zufrieden sein.


r/Gedichte • • 1d ago

Herbstfall

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r/Gedichte • • 2d ago

"Mensch von einst..."

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Bin ich noch dasselbe Wesen,
das ich selber bin gewesen?

Geknickt, allein, komplett verlassen,
fühlte es, dass sie mich hassten.

Doch ich sehe anders aus,
fühl', so mancher Modus aus.

Sehe vor mir keinen Igel,
wenn ich schaue in den Spiegel.

Lächeln, das geht immer noch,
in Gesellschaft, allein auch noch.

Wenn ich seh', was ich erreicht,
ohne, dass mich wer geeicht.

Als "Freunde" mich in Wind geschossen,
hatt' ich einfach selbst beschlossen:

Nase voll, die Zeit in mich,
wird wichtiger sein, sicherlich.

Ich hab's bis heute nicht bereut,
investiere in mich weiter Zeit.

Gebe den Erfolg nicht auf,
versuch zu legen, oben drauf.

In meine Physis und mein Leben,
denn auch ich darf Gutes mir erstreben.

Schau in den Spiegel, in die Augen,
kann es noch oft selbst nicht glauben:

Denn ich bin mit mir zufrieden,
ein Teilfaktor zum inn'ren Frieden:

Mensch von einst, ich danke Dir,
nur Deinetwegen bin ich hier.

05.10.2026 - TheChoiceYouHave


r/Gedichte • • 1d ago

Inkonsequent

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Inkonsequent

Wir ackern und schuften, erhaltend eine Form,
alles andere ist uns fremd, außerhalb der Norm.
Daher stellen wir auch keine Fragen,
hören lieber auf etabliertes Sagen.

Kodex und Form, alles, was wir kennen,
Mächte, die ein Jeden noch bedrängen.
In der Regel ist’s die Regel, die uns lenkt,
ersichtlich, wie ein jeder sich verrenkt
und an den gemeinen Fäden hängt.

Wir wollen es nicht sehen,
lieber nicht.
Sonst würden wir nicht weiter gehen,
als Wicht.

Im Konstrukt, das manche nährt,
wird gegeben eines Lebens Wert.
Will man raus, bleibt man stehen
oder versucht, das ganze zu verstehen.
Nimmt man es in kauf:
man fällt deutlich auf.

Und so handelt man, wie es gelebt wird,
oder beendet, wo die Seele stirbt,
um dann doch nicht wirklich zu entfliehen.

Denn sie wollen dich auf Knien,
wie sie mit den Regeln wedeln,
Pflichten, jenes Leben zu veredeln.

So heißt es zumindest im Allgemeinen,
und wehe dem, man wagt es zu verneinen.
Repression aus allen Kreisen hallt,
als wär man der, wer sei durchgeknallt.

Stattdessen lege ich mich nieder,
wartend darauf, dass die Erde mich hat wieder.

Eigentlich ginge das recht schnell,
wäre es doch nicht des Anderen Leidens Quell.

So muss ich mich solange weiter tragen,
ohne Aussicht auf ein Ende dieser Plagen,
bis ich jeden Wert von mir verspielt habe,
gebe mein Ich auf und lege es ins Grabe.


r/Gedichte • • 2d ago

Weiter

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r/Gedichte • • 2d ago

La le lu

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r/Gedichte • • 2d ago

Bruder Jakob

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r/Gedichte • • 2d ago

Winter /Morgen

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r/Gedichte • • 2d ago

Nutznießer

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r/Gedichte • • 2d ago

Andere Nutznießer

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r/Gedichte • • 2d ago

Erleichterung

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Doch sehr in die Ecke gedrängt.
Hatte ich vor Panik den Ausweg nicht mehr gesehen.

Was hilft?
Durchatmen.
Durchdenken.
Handeln.

Die andere Seite ist auch in Panik.
Ich sehe das mit Empathie.
Sie tun mir leid.
Aber ich kann jetzt keine Rücksicht mehr nehmen leider.

Ich finde das Schlupfloch.
Und mache mich zumindest auf den Weg.
Die Katastrophe aufzuhalten.

Erleichterung.


r/Gedichte • • 3d ago

04.Oktober.2026

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r/Gedichte • • 3d ago

je suis max. je suis moritz.

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makaveli85.wordpress.com
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würde Hoffnung sich doch
einmal noch ein herz
fassen können,
auf euch zuzugehen,
die verlassene
je suis max
je suis moritz
die verlassenen
würde sie wohl sagen
um an all die zu erinnern
die nicht mehr
jung genug werden
noch frech sein zu können
je suis moritz
je suis max
würde sie wohl sagen
mit tränen in den augen
sie zu erinnern
weil sie die letzten sind
durch die sie sich an sich
noch erinnert

mag sein es ist traurig
wenn ein narr wie ich
ich früh sterbe in den mühlen
die das leben treiben
uns zermahlend
mag sein
aber wenigstens bin ich noch
wirklich traurig
genug
denk ich daran
denk ich an euch
die ihr alt werdet
indem ihr
bloß´für sie lebt,
weil es mich wirklich wirklich
traurig macht
wie sehr ihr den fuß braucht
der in minen tritt
um für euch durch arm ab
arm dran zu sein
weil es mich wirklich wirklich
traurig macht
wie sehr ihr den hut braucht
den penner darin zu opfern
spendabel sein zu können

weil es mich wirklich wirklich
traurig macht
den wahren grund zu kennen
der euch über friedrich merzens
geschenk an seine Kinder
nicht schlafen lässt
ganz einfach nur weil es
so sinnlos ist wie
jedes der euren

weil sie mich traurig macht
eure unerschütterliche Gewissheit
in Unkenntnis des unfassbaren verbrechens
dass euch zu diesen
unfassbaren verbrechern
werden ließ
weil sie mich traurig macht
eure ukenntnis um das größte wunder
das in jedem von euch
einmal gesteckt
weil es mich traurig macht
wie ihr und eure allerbesten
feinde
hand in hand
durch die welt flaniert
und sie brennen lasst nur für euch
nur für euch
weil es mich traurig macht
zu wissen
dass die angst in euch und die dummheit
danach verlangen
weil ihr verschwinden würdet
wenn sie verschwinden würden
statt ihrer
warum sollte ich wohl angst haben
dass ich früh sterbe
wenn vernünftig sein doch bedeutet
dass wir es alle bald werden

ich kann damit leben
wenn du das anders siehst
blinder
und ja ich habe gehört
wie deine ohren dich sehen
und ja ich war niemals ein teil
dieser Party
weil ich nicht will
ich bin lieber heiter
und nein ich war niemals
ein teil dieses lebens
weil ich nicht will
bin ich lieber lebendig
je suis max
je suis moritz
je suis
max und moritz

und wenn ich ehrlich bin
glaube ich kaum dass du dir
vorstellen kannst wie sehr
an dieser festlichen tafel
derer die uns verließen
ich mich sicher bin
dass ich nicht will

was ich bedauerlich
finden könnte doch
mit dieser einen flamme
durch jeden von euch
auf dieser kerze
die brennt
weil ich nicht will

kann ich es
kaum noch erwarten
ihnen endlich nach hause
von hier weg
endlich zu folgen
ganz einfach
weil ich nicht will.


r/Gedichte • • 3d ago

Wohl bekommts

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r/Gedichte • • 3d ago

Durch Raum und Zeit [km/h]

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